Das Festival "Terras sem Sombra" findet in Vila Nova de Milfontes am 12. September um 21:30 Uhr statt, mit dem Konzert „Die Welt, dieses unser Haus: Klanggedichte", interpretiert vom Mario Nandayapa Quartet. Dieses Quartett wurde 2008 gegründet und besteht aus dem Musiker Mario Nandayapa und seinen Kindern, wobei es eine familiäre Tradition im Bau und in der Interpretation der Marimba seit über einem Jahrhundert pflegt.
Die Aufführung präsentiert die Tradition der Marimba aus Chiapas, im Süden Mexikos, ein Instrument, das melodische, harmonische und rhythmische Funktionen vereint und eine der wichtigsten kulturellen Ausdrucksformen der Region darstellt. Das Programm verbindet traditionelle mexikanische Musik mit Werken europäischer Komponisten wie Bach und Franz von Suppé sowie mexikanischer Autoren wie Silvestre Revueltas.
Das Konzert findet in dem außergewöhnlichen Rahmen des Forte de São Clemente statt, an der Flussmündung des Rio Mira. Diese Festung wurde zwischen 1599 und 1602 zum Schutz des Flusseingangs erbaut und wird, obwohl sie sich heute in Privatbesitz befindet, für diesen besonderen Anlass ihre Tore für das Publikum öffnen.
Nach Vila Nova de Milfontes setzt das Festival "Terras sem Sombra" in Monforte fort, am 26. und 27. September, mit der Aufführung der Accademia del Piacere.




