Eduardo Costa, Journalist und Präsident der Generalversammlung des Nationalen Druckmuseums, eröffnet seinen Artikel mit einem Zitat des volkstümlichen Dichters António Aleixo, der nahezu Analphabet war und in seinem Werk Zensur und Neid als Erfolgsindikatoren thematisiert.
Der Artikel bringt anschließend eine Geschichte, die Jorge Sampaio während seiner Amtszeit als Staatspräsident erzählte. Sampaio lernte in Australien einen Portugiesen kennen, der auf der Straße zwischen Lissabon und Porto eine kleine Taverne betrieben hatte, in der er gegrillte Hähnchen nach einem besonderen Rezept zubereitete, das lange Warteschlangen anzog. Allerdings konnte er dieses Geschäft in Portugal nie erweitern.
Laut Sampaio wanderte dieser Portugiese nach Australien aus, wo er weiterhin dieselben Hähnchen nach derselben Rezeptur zubereitete. Heute besitzt er eine große Restaurantkette. Sampaio bedauerte, dass dieser Unternehmer in Portugal nicht vorankommen konnte, denn im Land schreiten Menschen mit Wert selten voran, da sie ständig nach hinten schauen, um nicht überholt zu werden, wodurch gute Fachkräfte, Unternehmer, Arbeitsplätze und Einnahmen verloren gehen.
Eduardo Costa schließt den Artikel mit der Weigerung ab, nicht mehr daran zu glauben, dass Portugal eines Tages diejenigen bewundern wird, die Verdienst haben, Risiken eingehen, arbeiten und Reichtum schaffen. Er hofft, dass das Gedicht von Aleixo und die Worte von Sampaio eines Tages keine Gültigkeit mehr haben werden.




