Das Ende des Sommers in Spanien brachte den üblichen Verlust von befristeten Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der Ferienzeit mit sich, aber in diesem Jahr war die Auswirkung weniger schwerwiegend als üblich. Dem Artikel zufolge wurden etwa 160.000 Arbeitsplätze im August verloren, eine Zahl, die, obwohl bedeutsam, einen weniger traumatischen Rückgang bei den saisonalen Einstellungen darstellt.
Die Sektoren, die am meisten zu dieser Arbeitsplatzvernichtung beitrugen, waren diejenigen, die während der Monate des touristischen Peaks und der sommerlichen Aktivität ihre Teams verstärkt hatten, wie Hotellerie, Handel und Freizeitdienstleistungen.
Der Faktor, der dazu beitrug, diese negative Auswirkung abzumildern, war die kürzliche ausserordentliche Regularisierung von Einwanderern durch die spanische Regierung. Diese Massnahme ermöglichte es Tausenden von Migrantenarbeitnehmern, formell in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, was die saisonalen Arbeitsplatzverluste teilweise ausglich.
Der Artikel warnt jedoch, dass eben dieselbe Regularisierung auch die Arbeitslosenstatistiken aufbläht, da viele dieser regularisierten Arbeitnehmer nun offiziell als Arbeitssuchende in den offiziellen Registern erscheinen, was zu einem scheinbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit beiträgt, der nicht unbedingt eine tatsächliche Verschlechterung der Arbeitsmarktbedingungen widerspiegelt.




