Das weltweit empfindlichste Experiment bei der Jagd nach dunkler Materie hat ein Signal aufgezeichnet, das es nicht erklären kann. Ein Signal, das im Grund einer alten Mine in South Dakota registriert wurde, verwirrt die Physiker. Es könnte nur Rauschen sein. Es könnte eine Erklärung haben, die noch niemand gefunden hat. Aber es könnte auch das sein, was Wissenschaftler seit Jahrzehnten suchen: eine Wechselwirkung mit dunkler Materie.
Die Detektion wurde am Dienstag auf einer Konferenz in Japan von der internationalen LUX-ZEPLIN-Kollaboration (LZ) angekündigt. Die Forscher warnen, dass es noch zu früh ist, um zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um dunkle Materie handelt, und dass weitere Analysen erforderlich sind, um andere mögliche Erklärungen auszuschließen.
Das LZ-Experiment nutzt ultrasensible Detektoren, die mit Xenongas gefüllt sind, um die schwachen Signale aufzufangen, die dunkle Materie hinterlassen würde, wenn sie mit gewöhnlichen Atomen kollidiert. Bisher wurde keine konventionelle Erklärung für das registrierte Signal gefunden.
Wenn dunkle Materie existiert, werden wir sie eines Tages finden, und die an diesem Projekt beteiligten Physiker glauben, dass sie dieser historischen Entdeckung einen kleinen Schritt näher gekommen sind.




