Brüssel betrachtete die Beteiligung des portugiesischen Staates an der REN (Redes Energéticas Nacionais) als eine Stärkung der Energiesicherheit Portugals. Die Europäische Kommission äußerte sich positiv gegenüber der Entscheidung der portugiesischen Regierung, wieder in das Kapital des Stromnetzunternehmens einzusteigen.
Maria da Graça Carvalho, Ministerin für Europäische Angelegenheiten, teilte mit, dass die Europäische Kommission die Entscheidung Portugals „gut akzeptiert" habe. Die portugiesische Regierung hat 13,7% der REN erworben, was die Rückkehr des Staates in das Kapital des Stromnetzunternehmens markiert.
Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der staatlichen Präsenz in strategischen Energiesektoren. Die staatliche Beteiligung an der REN zielt darauf ab, eine bessere Kontrolle über die kritischen Infrastrukturen des nationalen Stromsektors zu gewährleisten.
Die Position Brüssels zu dieser Transaktion ist relevant für den laufenden Bewertungsprozess. Die Europäische Kommission erkennt die Verdienste der portugiesischen Initiative im Kontext der europäischen Energiesicherheit an.



