Die Notfallhubschrauber des INEM haben im Durchschnitt drei Personen pro Woche nächtlich versorgt. In den letzten fünf Jahren wurden mehr als 750 Menschen durch diese Mittel während der Nacht gerettet, was die Bedeutung dieses Dienstes für die Bevölkerung demonstriert.
Das INEM vertrat die Ansicht, dass es „zu viel" für die Nachtflüge ausgibt, und beabsichtigt, diesen Betrieb einzustellen. Die Entscheidung stößt auf starken Widerstand verschiedener Organisationen, darunter die Ärztekammer, die Feuerwehrleute, Branchenverbände, eine Gewerkschaft und der Betriebsrat des INEM, die die Maßnahme einmütig ablehnen.
Den Kritikern dieser Entscheidung zufolge wird die Streichung des nächtlichen Hubschraubertransports keine „signifikanten finanziellen Gewinne" für das Institut bringen. Außerdem warnen sie, dass die Regionen im Landesinneren am meisten unter der Abschaffung dieses Notfalldienstes leiden werden.
Die Organisationen, die sich gegen die Einstellung der Nachtflüge aussprechen, argumentieren, dass Hubschrauber unerlässlich sind, um schnelle und wirksame Notfallreaktionen zu gewährleisten, insbesondere in abgelegenen und schwer zugänglichen Gebieten, wo Landfahrzeuge länger brauchen, um die Unfallstellen zu erreichen.




