Der Artikel erinnert an die Anprangerungen von Rafael Macedo bezüglich des Betriebs des SESARAM und der Partnerschaften mit dem privaten Sektor im Gesundheitswesen Madeiras. Er stellt fest, dass sich nichts verbessert hat und das SESARAM seine „Souveränität" verloren hat, wobei die Patienten unter den Folgen leiden.
Der Text hebt hervor, dass Porto Santo von einer einzigen Fachkraft abhängig ist, deren Krankmeldung die Diagnosen auf der Insel lahmlegt, während die Gesundheitszentren von Machico, São Vicente und Calheta Geräte haben, die wegen fehlender Techniker stillstehen. Die Verweigerung der Verantwortung durch die Techniker ergibt sich aus der dauerhaften Abwesenheit eines Verantwortlichen für das Personalmanagement.
Wenn Untersuchungen wie Magnetresonanztomographien und CT-Scans für Krebspatienten verzögert werden, erreicht das System eine ethische Grenze. Die Unfähigkeit des SESARAM, Fachkräfte für Diagnostik und Therapie zu halten oder einzustellen, nährt die Abhängigkeit vom privaten Sektor, um Wartelisten abzubauen.
Die Antwort des SESARAM beschränkt sich auf Stellenanzeigen, die Wettbewerbe versprechen, um neue Techniker einzustellen und dringende Untersuchungen zu gewährleisten. Der Artikel kritisiert, dass in einem wettbewerbsintensiven Markt, in dem die private Gesundheitsversorgung Fachkräfte mit besseren Bedingungen anzieht, öffentliche Ausschreibungen riskieren, unbesetzt zu bleiben. Er vergleicht die Situation mit anderen chronischen Versäumnissen wie dem Lehrermangel und den Problemen mit der Fähre.




