Brasilien verzeichnete 2025 einen Rekord bei Organtransplantationen von Organen und Geweben, jedoch steht die Spende noch vor einem großen Hindernis. Etwa 45% der Familien autorisieren die Organspende nach dem Tod eines Angehörigen nicht, was verhindert, dass mehr Menschen in den langen Transplantationswartelisten des Landes versorgt werden.
Dieser Wert markiert den Beginn des „Setembro Verde", des Monats der Aufklärung über Organspende. Die Hepatologin Dr. Patrícia Almeida, Mitglied der Brasilianischen Gesellschaft für Hepatologie und Doktorin der Universität São Paulo, betont, dass Gespräche über den Wunsch, Spender zu sein, und die Erklärung, wie Transplantationen funktionieren, wichtige Schritte zur Verbesserung des Wissens der Bevölkerung über das Thema sind.
In Brasilien hängt die Organentnahme nach dem Tod ausschließlich von der Genehmigung der Familienangehörigen bis zum zweiten Verwandtschaftsgrad ab. Selbst wenn die Person zu Lebzeiten den Wunsch geäußert hat, Spender zu sein, liegt die endgültige Entscheidung bei der Familie, was Gespräche über das Thema zu einer grundlegenden Voraussetzung macht, um sicherzustellen, dass der Wille des Spenders respektiert wird.




