Die Câmara Municipal do Funchal (CMF) implementiert 775 Meter neue BUS-Spuren in verschiedenen Straßen der Stadt, darunter die Rua 5 de Outubro, die Rua 31 de Janeiro und die Visconde de Anadia. Diese Straßen werden als eng beschrieben und stellen bereits historische Engpässe im Verkehr der Stadt dar.
Die Maßnahmen umfassen die Beseitigung von Parkplätzen in der Rua da Infância, das Verbot der Fußgängerüberquerung auf der Ponte do Pelourinho und die Einführung strenger Zeitfenster für Be- und Entladung (10-12 Uhr und 14-16 Uhr) in der Rua 31 de Janeiro. Motorrädern und Dreirädern wurde ebenfalls die Nutzung der BUS-Spuren gestattet.
Der Artikel argumentiert, dass die Beseitigung von Fahrspuren für den allgemeinen Verkehr ohne effektive Umgehungsalternativen dazu neigt, den Verkehr zu verlagern anstatt ihn zu lösen, und einen Trichtereffekt in den historischen Straßen erzeugt. Der unabhängige Stadtrat Luís Filipe Santos vertritt die Ansicht, dass die Stadtverwaltung eine strenge Überwachung benötigt und Demut zeigen muss, um den Plan zurückzunehmen oder anzupassen, falls die Wartezeiten und der Verlust an Zugänglichkeit die Gewinne bei der Busgeschwindigkeit überwiegen.
Die Iniciativa Liberal (IL) betonte, dass die Reduzierung der Straßenkapazität ohne garantierte Bereiche für Be- und Entladung riskiert, die wirtschaftliche Tätigkeit lahmzulegen oder ständige Verstöße zu provozieren. Der Artikel hinterfragt auch die zeitliche Planung der Maßnahme und warnt, dass die Rückkehr des Schulverkehrs und das Ende der Ferien das Risiko eines Zusammenbruchs in den ersten Schulwochen maximieren könnten.




