Der Artikel analysiert, wie das blinde Vertrauen in technische Komitees und Experten demokratische Prozesse und politische Verantwortung ersetzt hat. Der Autor argumentiert, dass in einem Zeitalter des sofortigen Zugangs zu Daten und Informationen die Unterwürfigkeit gegenüber diesen Gruppen nicht aus Unwissenheit resultiert, sondern aus einer bewussten Strategie.
Dem Text zufolge stellt diese Abhängigkeit von „Experten" eine Form politischer Feigheit dar, bei der Entscheidungsträger die Verantwortung für ihre Entscheidungen auf technische Komitees übertragen. Auf diese Weise vermeiden sie es, die Urheberschaft von Entscheidungen zu übernehmen, die in Wirklichkeit ideologische Entscheidungen sind, die als technische Gutachten getarnt wurden.
Der Autor kritisiert auch die mediale Nachlässigkeit und suggeriert, dass die Medien diese Verantwortungsübertragungen kritiklos akzeptieren. Die journalistische Berichterstattung versäumt es, zu prüfen, wer tatsächlich die Entscheidungen trifft, und die vermeintliche technische Neutralität dieser Entscheidungen infrage zu stellen.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass Demokratie und politische Verantwortung minimiert werden, wenn Technikern die Macht eingeräumt wird, in Bereichen zu entscheiden, die fundamentally politische und wertbasierte Fragen sind.




