Der Senat hat am Dienstag (1.) die Ernennung von Rodrigo Pacheco, dem ehemaligen Präsidenten des Hauses, für einen Posten im Rechnungshof (TCU) genehmigt. Die Abstimmung ergab 63 Ja-Stimmen und vier Nein-Stimmen, was eine überwältigende Mehrheit für die Genehmigung demonstrierte. Der Sitz wurde von Minister Bruno Dantas freigegeben, der sein Amt am Montag niedergelegt hat.
Die Ernennung von Pacheco erhielt Unterstützung von praktisch allen Senatsführern und wurde vom Präsidenten des Hauses, Davi Alcolumbre, orchestriert. Der Genehmigungsprozess verlief reibungslos, im Gegensatz zu anderen jüngsten Auseinandersetzungen um Ernennungen für höhere Gerichte.
Die Genehmigung erfolgt, nachdem Pacheco für eine Stelle am Obersten Bundesgericht (STF) übergangen wurde, in einem Streit, der die Ernennung des derzeitigen Generalstaatsanwalts, Jorge Messias, betraf. Die Episode erzeugte eine lange Periode der Spannung zwischen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Davi Alcolumbre.
Der Präsident des Senats drängte auf die Ernennung von Pacheco zum STF, was letztendlich nicht zustande kam. Diese politische Auseinandersetzung zwischen den beiden Amtsträgern verdeutlichte die komplexen Beziehungen zwischen der Exekutive und der Legislative bei der Definition von Ernennungen für Ämter von großer Bedeutung im brasilianischen Rechtssystem.




