Umweltministerin Graça Carvalho erklärte der Europäischen Kommission die Entscheidung der portugiesischen Regierung, 13,7 % des Kapitals der REN zu erwerben, das Unternehmen, das das nationale Stromnetz verwaltet. Die Ministerin versicherte, dass Brüssel diese Maßnahme der Exekutive "sehr gut" verstanden hat.
Laut Graça Carvalho stellt der Erwerb einer Beteiligung am Kapital der REN "eine Frage des Prinzips, der Souveränität und der Sicherheit" dar. Die Ministerin machte keine weiteren Angaben zum Wert der Investition oder zum genauen Zeitpunkt der Transaktion.
Die REN ist das für die Verwaltung des nationalen Stromnetzes zuständige Unternehmen, einem Sektor, der als strategisch wichtig für das Land gilt. Die Rückkehr des Staates in das Kapital des Unternehmens erfolgt in einem Kontext europäischer Besorgnis um die Energiesicherheit und den Schutz kritischer Infrastrukturen.




