Trumps Administration forderte Apple auf, die Bezeichnung des Ontariosees im Kartendienst seiner Geräte zu ändern und den historischen Namen durch "Amerikasee" zu ersetzen. Der Innenminister enthüllte, dass das Weiße Haus direkten Druck auf den Technologiegiganten ausgeübt hat, um diese Änderung umzusetzen.
Ottawa reagierte entschieden auf die Anordnung und weigerte sich, die historische Toponymie Kanadas zu löschen. Die kanadischen Behörden lehnten die Forderung aus Washington vollständig ab und verteidigten, dass der Name Ontariosee Teil des geografischen und kulturellen Erbes des Landes ist.
Diese Forderung fügt sich in einen breiteren Kontext von Handels- und geopolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada ein, die bereits durch die von der Trump-Regierung verhängten Zölle verschärft worden waren. Die Kontroverse um die Bezeichnung des Sees taucht als ein weiteres Element der Reibung in den bilateralen Beziehungen auf.



