Bildungsminister Fernando Alexandre erkannte öffentlich das Bestehen eines strukturellen Lehrermangels in Portugal an. In seinen Äußerungen gab Alexandre zu, dass dieser Lehrermangel noch einige Jahre andauern wird, und wies darauf hin, dass das Problem keine sofortige Lösung hat.
Dieses Eingeständnis erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der portugiesische Bildungssektor erhebliche Herausforderungen bei der Einstellung und Bindung von Lehrkräften bewältigen muss. Der Lehrermangel betrifft verschiedene Fächer und Schulstufen im gesamten Land.
Fernando Alexandre räumte ein, dass die Situation struktureller Natur ist, das heißt, es handelt sich nicht um einen vorübergehenden Engpass, sondern um ein tief im System verwurzeltes Problem. Dieses Eingeständnis stellt eine offizielle Anerkennung seitens der Regierung bezüglich der Schwere der Lage im Bildungswesen dar.
Der Minister wies darauf hin, dass mehrere Jahre erforderlich sein werden, um diese Situation umzukehren, und suggerierte, dass mittel- und langfristige Maßnahmen erforderlich sein werden, um neue Fachkräfte für den Lehrberuf zu gewinnen und das aktuelle Defizit an Lehrern zu beheben.




