Bis zu 97% der Waldbrände in Europa werden durch menschliche Aktivität verursacht, so eine auf den europäischen Kontinent konzentrierte Studie, die den Zeitraum zwischen 2000 und 2016 analysierte. Die Studie kam zu dem Schluss, dass 97,5% der Waldbrände menschlichen Ursachen zugeschrieben werden konnten, eine Zahl, die signifikant genug ist, um die Art und Weise zu verändern, wie das Problem verstanden wird.
Obwohl es üblich ist, Brände mit Blitzen oder zufälligen Funken in Verbindung zu bringen, ist die Realität ganz anders, insbesondere in Ländern wie Spanien, wo die große Mehrheit der Brände mit menschlichem Handeln verbunden ist. Der ursprüngliche Funke allein reicht jedoch nicht aus, um die Schwere der Notfallsituationen zu erklären.
Der Klimawandel verschlechtert die Bedingungen, die die Ausbreitung von Bränden ermöglichen, und macht sie intensiver und schwieriger zu kontrollieren. Hitze, Dürre und trockene Vegetation sind Faktoren, die einen durch menschliche Aktivität ausgelösten Brand in eine Großnotfallsituation verwandeln.




