Évora verstärkt Verbindung nach Japan mit Besuch einer Delegation von Kommunen aus IbarakiFoto von Julia Barrantes auf Pexels
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Évora verstärkt Verbindung nach Japan mit Besuch einer Delegation von Kommunen aus Ibaraki

Rádio Campanário1. September 2026 um 15:49

Der Bürgermeister der Stadt Évora, Carlos Zorrinho, empfing im Festsaal des Rathauses eine japanische Delegation bestehend aus öffentlichen Bediensteten verschiedener Gemeinden der Präfektur Ibaraki, einer Region nordöstlich von Tokio. Der Besuch fand am Dienstag, dem 1. September, statt.

Die japanische Delegation hatte zum Hauptziel, die agrarischen Systeme der Region Évora sowie die kommunalen Strategien und Maßnahmen in den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit kennenzulernen. Das Programm umfasste auch einen Besuch an der Universität Évora. Die japanischen Verantwortlichen zeigten besonderes Interesse an den Verwaltungskonzepten und den vor Ort umgesetzten Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement.

Die Delegation wurde von Mitsukoshi Kazuto vertreten, dem Sprecher und Vertreter des Büros des Bürgermeisters von Tsukuba-Mira. Bei dem offiziellen Empfang betonte Carlos Zorrinho die lange historische Beziehung zwischen Évora und Japan, deren Ursprünge bis ins Jahr 1582 zurückreichen, als die Tensho-Mission, die als erste japanische Gesandtschaft in Europa gilt, durch die alentejanische Stadt kam. Teresa Batista, Kabinettschefin des Bürgermeisters, stellte der Delegation außerdem die Geschichte der Stadt sowie einige der wichtigsten laufenden Entwicklungsprojekte vor.

Der Besuch stellt einen weiteren Schritt der Annäherung zwischen Évora und Japan dar, stärkt eine historische Verbindung von mehr als vier Jahrhunderten und fördert den Austausch von Erfahrungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und territorialer Entwicklung.

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