Die Grupo JOM führt 2026 einen der größten Investitionszyklen ihrer Geschichte durch, drei Jahrzehnte nach der Eröffnung der ersten Filiale im Jahr 1996. Die Strategie setzt auf die Stärkung der industriellen Kapazität, die Aufwertung des Immobilienportfolios und die Modernisierung des Handelsnetzes, wobei eine langfristige Vision beibehalten wird, wie Clávio Cristo, Marketingleiter des Unternehmens, bekannt gab.
Im industriellen Bereich ist das wichtigste laufende Projekt die Erweiterung des Standorts I in Guimarães mit einer Investition von rund 2 Millionen Euro, die der aktuellen Fläche von 15.000 m² etwa 2.000 m² hinzufügen und die Produktionskapazität um rund 20% steigern wird, die bereits 70.000 Möbel pro Jahr übersteigt. Die Produktionsstätte wird mit neuer Ausrüstung, Installation von Photovoltaikplatten, Verwendung zertifizierter Materialien und Wiederverwertung von Abfällen aus dem Produktionsprozess modernisiert. Die Eigenproduktion macht derzeit mehr als 40% der vom Konzern vertriebenen Möbel aus, während mehr als 80% der Verkäufe Produkten entsprechen, die in Portugal hergestellt wurden. Im Standort II hat die deutsche Marke Birkenstock eine Struktur für die Entwicklung neuer Produkte eingerichtet.
Im Immobilienbereich hat die Gruppe mehrere Vermögenswerte in kommerzielle Flächen umgewandelt, woraus der Corroios Retail Park und der Batalha Retail Park entstanden sind, und hat auch Projekte in Portimão, Bragança und Penafiel entwickelt. Für die zweite Jahreshälfte sind neue Projekte in Maia, Castelo Branco und Chaves geplant, während das Portfolio auch den Alentejo Retail Park in Beja und ein Projekt in Eiras, Coimbra, umfasst. Im Wohnsegment verfügt die Gruppe über 251 Wohnungen zwischen abgeschlossenen und in Entwicklung befindlichen Projekten.
Die Modernisierung des Handelsnetzes umfasste die Renovierung von sechs Filialen im Jahr 2026, mit Eingriffen in die Aktualisierung der Räumlichkeiten, Produktpräsentation und Einkaufserlebnis. Im digital




