Klaus-Michael Kühne ist kürzlich verstorben und hinterließ ein Vermögen von 42,2 Milliarden Euro. Der deutsche Magnat, der keine Kinder hatte, lebte im Schweizer Kanton Schwyz, der für seine fehlende Erbschaftssteuer bekannt ist. Sein Tod ermöglichte die vollständige Übertragung des Vermögens an eine wohltätige Stiftung, ohne dass Erbschaftssteuer gezahlt wurde.
Mit diesem Betrag wurde die Stiftung zu einer der reichsten Europas. Die Kühne Holding, die Beteiligungen an Unternehmen wie Kuehne+Nagel, Lufthansa und Hapag-Lloyd hielt, bildete die Grundlage für diesen enormen Reichtum, der über Jahrzehnte angesammelt wurde.
Die Entscheidung, in der Schweiz zu leben, war entscheidend, um die Zahlung von Erbschaftssteuern in Deutschland zu vermeiden, wo diese bis zu 50 Prozent betragen können. Diese vollständig legale Steuerstrategie ermöglichte es, das gesamte Vermögen für die Stiftung zu bewahren.
Kühne galt als der reichste Mann Deutschlands. Zeit seines Lebens zeigte er Interesse daran, sein Vermögen wohltätigen Zwecken zu widmen, und unterstützte verschiedene Gesundheits- und Forschungseinrichtungen. Sein Tod markiert nun die Verwirklichung dieser Absicht durch die Stiftung.




