Amélia de Jesus gewann 2008 51 Millionen Euro im EuroMillionen und gibt fast zwei Jahrzehnte später zu, dass das Glück ihr nicht immer das gebracht hat, was sie erwartete. Die EuroMillionärin aus Marco de Canaveses lebt weiterhin in dem Ort, in dem sie aufgewachsen ist, in der Ortschaft Ariz, sagt aber, dass sie müde von den Menschen ist, die sich wegen des Geldes nähern. Die Botschaft, die sie hinterlässt, ist direkt: "Wer wegen des Geldes kommt, bekommt eine Banane." Trotz der materiellen Veränderungen, die das Glück ermöglichte, wie Luxusautos, Häuser und Schmuck, gibt sie zu, dass sie glücklicher war, als sie wenig hatte.
Zu den Anschaffungen gehört ein exklusiver Ferrari mit verschiedenen Elementen, die speziell für Amélia angefertigt wurden, einschließlich maßgeschneiderter Polsterung. Der Kauf und Verkauf von Luxuswagen wird als einer der Bereiche genannt, in dem sie zugegeben hat, Geld verloren zu haben. Das finanzielle Leben der EuroMillionärin war auch durch die zweite Ehe geprägt, wobei sie vor Gericht behauptete, vom ehemaligen Partner unter Druck gesetzt, bedroht und geschlagen worden zu sein, um ihm 13 Millionen Euro zu überweisen. Heute beschreibt sie die Beziehung jedoch anders und sagt: "Er hatte kein Recht auf irgendetwas, aber ich gab es ihm, weil ich wollte" und "er ist ein guter Mann".
Familiäre Erinnerungen nehmen ebenfalls einen Platz in ihrer Erzählung ein. Amélia spricht von ihrer Mutter und ihrem ersten Mann, die beide bereits verstorben sind, und enthüllt, dass sie begonnen hat, auch ihre eigene Beerdigung im Voraus vorzubereiten. Ein Sarg, der für die Mutter bestimmt war, kam aus dem Amazonas und kostete 200.000 Euro. Die EuroMillionärin sagt, sie habe bereits Elemente im Zusammenhang mit der Beerdigung geregelt und sagt: "Meine kleine Mutter hat viele Jahre auf mich gewartet. Ich will noch nicht sterben." Sie glaubt auch, dass sie möglicherweise erneut einen Preis gewinnen könnte, und sagt: "Ich habe Vorahnungen."




