Die Wasserqualität hat sich auf dem portugiesischen Festland während des Sommers erheblich verschlechtert, wobei die Anzahl der gesperrten Strände im Vergleich zu früheren Perioden um mehr als das Doppelte gestiegen ist. Diese Situation stellt eine wachsende Besorgnis für die Behörden und die Bevölkerung dar.
Die Gemeinde Matosinhos verzeichnet die höchste Anzahl von Stränden, die von der Verschlechterung der Wasserqualität betroffen sind. Allerdings sind es die Binnengewässer des Landes, in denen die größte Konzentration von Problemen zu verzeichnen ist, wobei fast die Hälfte (47%) der Fälle von nicht zum Baden geeignetem Wasser in Flüssen, Bächen und Stauseen auftreten.
Diese Informationen belegen, dass die Wasserverschmutzung nicht auf die Küstengebiete beschränkt ist, sondern sich auch auf die Binnengewässer und die Stauseen erstreckt, was auf strukturelle Probleme bei der Bewirtschaftung der portugiesischen Wasserressourcen hindeutet.



