Ein häufiger Fehler, den viele Familien zu Beginn des Schuljahres machen, kann Mobbing begünstigen. Dieser Fehler hängt mit dem Satz „Halt dich aus Ärger raus" zusammen, den Eltern häufig zu ihren Kindern sagen, wenn diese Konfliktsituationen in der Schule erleben. Diese Haltung kann die Opfer zum Schweigen bringen und die frühzeitige Erkennung von Belästigung erschweren.
Laut einem Bericht der Complutense-Universität und der ColaCao-Stiftung gibt es in jeder Klasse zwei Schüler, die Opfer von Mobbing sind. Außerdem kommt auf jeweils zwei Klassenzimmer ein Aggressor. Diese Daten zeigen die Schwere und die Verbreitung des Phänomens in den Schulen.
Die Rückkehr in die Schule stellt ein Hochrisikoperiode für Mobbing dar, da die Aggressoren ihre Opfer in den ersten Wochen des Kurses auswählen. Dies ist der Moment, in dem Dynamiken entstehen, die sich das gesamte Schuljahr über fortsetzen können.
Um diese Realität zu stoppen und sicherzustellen, dass die Rückkehr in die Schule reibungslos verläuft, ist die Rolle der Schulen und der Familien von grundlegender Bedeutung. Wachsamkeit und offene Kommunikation zwischen Eltern und Kindern sind unerlässlich, um frühzeitig Anzeichen von Belästigung zu erkennen.




