Die Ratingagentur DBRS erklärte, dass das Wirtschaftswachstum in den südeuropäischen Ländern als Schutzschild gegen höhere Kosten der öffentlichen Verschuldung dienen kann. Diese wirtschaftliche und budgetäre Entwicklung kann die Rechnung für die jeweiligen Staatsschulden von Portugal, Spanien und Griechenland senken.
Die Analyse der DBRS hebt hervor, dass die günstige wirtschaftliche Leistung dieser Länder zur Verbesserung der Nachhaltigkeit ihrer öffentlichen Finanzen beiträgt. Das Wirtschaftswachstum ermöglicht die Erzielung zusätzlicher Einnahmen und die Verringerung des relativen Gewichts der Verschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.
Portugal, Spanien und Griechenland sind die Länder, die von dieser positiven Dynamik profitieren. Die Fähigkeit zum wirtschaftlichen Wachstum wird somit zu einem relevanten Faktor bei der Bewertung der Kreditqualität dieser Volkswirtschaften.
Dieses Szenario steht im Gegensatz zu früheren Bedenken hinsichtlich der Verschuldung in der Eurozone und zeigt, dass die wirtschaftliche Erholung die mit der öffentlichen Verschuldung dieser südeuropäischen Länder verbundenen Risiken abmildern kann.



