Die Carris, ein Unternehmen im Besitz der Câmara Municipal de Lisboa, hat noch kein Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit dem Unfall am Glória-Aufzug eingeleitet. Das Unternehmen begründet dies damit, dass die Ermittlungen zur Feststellung der Unfallursachen noch im Gange sind.
Der Unfall am Glória-Aufzug ereignete sich vor genau einem Jahr und führte zum Tod von 16 Personen. Es war einer der tödlichsten Unfälle in der portugiesischen Hauptstadt seit Jahrzehnten.
Das öffentliche Verkehrsunternehmen gibt an, dass die laufenden Untersuchungen auf das „gewissenhafte Feststellen der Unfallursachen" abzielen. Aus diesem Grund wurde die Bewertung etwaiger disziplinarischer Verantwortlichkeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Die Carris bleibt somit ohne jedes förmliche Verfahren gegen mögliche Verantwortliche, während die Behörden die Ermittlungen fortsetzen, um zu klären, was die Tragödie verursacht hat.




