Eduardo Marçal Grilo, ehemaliger Bildungsminister, war der Ansicht, dass die digitale Korrektur der Sekundarschulprüfungen keine bedeutende Reform im portugiesischen Bildungssystem darstellt.
Seiner Meinung nach liegt das eigentliche Problem der Bildung in Portugal nicht in den Korrekturmechanismen der Prüfungen, sondern im Zugang zur Hochschulbildung.
Der ehemalige Minister vertrat die Ansicht, dass die Art und Weise, wie Studierende Zugang zur Hochschulbildung erhalten, reformiert werden muss, und schlug vor, dass dies die Priorität der Bildungspolitik sein sollte.
Grilos Äußerungen fallen in den Kontext von Debatten über die Notwendigkeit der Modernisierung und Verbesserung des Bildungssystems in Portugal.




