Der Vorsitzende der rechtsextremen Partei Chega, André Ventura, hat die Ankündigung eines Misstrauensantrags gegen die Regierung verschoben und erklärte, man habe „noch keine Entscheidung getroffen". Diese Position ergibt sich in einem Moment politischer Spannungen, in dem die rechtsextreme Partei eine aktive Oppositionsrolle gegenüber der Regierung einnimmt.
Ventura teilte außerdem mit, dass er mit dem Präsidenten der Republik über diese Frage gesprochen habe, gab jedoch keine Einzelheiten des Gesprächs mit Marcelo Rebelo de Sousa preis. Die Partei machte keine Angaben darüber, welchen Inhalt der Misstrauensantrag haben oder wann er eingebracht werden sollte.
Die Position von Chega ergibt sich zu einem Zeitpunkt, zu dem die Minderheitsregierung der Sozialisten (PS) im Parlament vor erheblichen Herausforderungen steht, wobei Venturas Partei sich als eine der wichtigsten kritischen Stimmen gegenüber der Regierungsarbeit positioniert. Die Verschiebung der Ankündigung lässt die nächsten Schritte der Partei weiterhin offen.




