Es waren noch drei Tage bis Weihnachten 2021, als Pedro Nuno Santos, damaliger Minister für Infrastruktur und Wohnungswesen, bekannt gab, dass die Europäische Kommission den Umstrukturierungsplan der TAP genehmigt hatte, der eine genehmigte staatliche Beihilfe von 3,2 Milliarden Euro vorsah. Der Minister erklärte, dass der Eingriff in zwei Modalitäten erfolgen würde: auf der Ebene der Umstrukturierung und auf der Ebene der Covid-19-Kompensation.
Die Vor- und Nachteile des Umstrukturierungsplans waren in den Jahren nach seiner Umsetzung Gegenstand intensiver politischer Debatten und dienten als Wurfgeschoss zwischen verschiedenen politischen Kräften.
Der Artikel weist jedoch darauf hin, dass nun ein Konsens zu bestehen scheint, zumindest zwischen der PS und der AD (dem sogenannten „arc of governance"), dass die TAP das durch die Pandemie verursachte finanzielle Desaster überwunden und tatsächlich umstrukturiert werden können.
Der Titel des Artikels deutet darauf hin, dass das Unternehmen von einem Szenario starker staatlicher Intervention zu einem Prozess möglicher Privatisierung übergegangen ist, in einer Art „Achterbahnfahrt" der Finanzen der portugiesischen Fluggesellschaft.




