Guinea-Bissau durchlebt eine tiefe politische Krise, die als Situation eines "endlosen Abgrunds" beschrieben wird. Das Land steht unter der Kontrolle einer Militärjunta, die die Zügel der Macht übernommen hat.
Die Militärjunta beabsichtigt, eine neue Verfassung umzusetzen, die eine bedeutende Veränderung des politischen Systems des Landes darstellt. Der Verfassungstext verändert das Regierungsmodell von semi-parlamentarisch zu präsidial.
Zu den wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen gehört die Reduzierung der Anzahl der Abgeordneten von 102 auf 65, was eine erhebliche Verringerung der parlamentarischen Vertretung in der Nationalen Volksversammlung darstellt.




