Die Geheimdienste Südkoreas halten die Durchführung eines Gipfeltreffens zwischen den Führern Nordkoreas und der Vereinigten Staaten „jederzeit" für möglich. Die Bewertung wurde von einem südkoreanischen Abgeordneten übermittelt, der Zugang zu den Informationen der Geheimdienste des Landes hatte.
Die Möglichkeit der Durchführung des Treffens wird durch die Existenz von „Dialogsignalen" zwischen Pjöngjang und Washington gestützt. Diese Signale deuten darauf hin, dass beide Seiten zu Verhandlungen auf hoher Ebene bereit sind.
Die Information kommt zu einem Zeitpunkt diplomatischer Spannungen zwischen den beiden Ländern, spiegelt aber auch ein potenzielles Zurückkehren an den Verhandlungstisch nach einer Phase der Sackgasse wider. Die südkoreanische Position deutet darauf hin, dass die Bedingungen für einen direkten Dialog zwischen Kim Jong-un und Donald Trump erfüllt sein könnten.



