Die Vereinten Nationen klassifizierten Mosambik unter den drei Ländern des südlichen Afrika mit größter Sorge angesichts des climatologischen Phänomens El Niño. Diese Klassifizierung versetzt das Land in eine Position hoher Verwundbarkeit im regionalen Kontext.
Es wird erwartet, dass El Niño eine signifikante Verschlechterung der klimatischen Bedingungen in Mosambik verursachen wird, einschließlich einer Zunahme der Dürre. Dieses Phänomen soll auch die Ernährungsunsicherheit verstärken und zur Zunahme der Bevölkerungsbewegungen innerhalb des mosambikanischen Staatsgebiets beitragen.
Entsprechend den im Artikel angeführten Daten befinden sich bereits 3,5 Millionen Menschen in Mosambik in einer Situation akuter Ernährungsunsicherheit. Diese hohe Zahl unterstreicht die Schwere der humanitären Lage im Land, noch bevor die durch die Auswirkungen von El Niño prognostizierte Verschlechterung eintritt.



