Sogar die Gräber wurden von der Geopolitik durchzogen, in Miren in Slowenien. Dieser Friedhof wurde während des Kalten Krieges durch den "Eisernen Vorhang" geteilt, als die Region zwischen dem westlichen Block und dem sowjetischen Block aufgeteilt wurde. Die Grenze durchquerte buchstäblich einen Raum ewiger Ruhe und symbolisierte, wie die Teilung zwischen Ost und West alle Aspekte des Lebens durchdrang, einschließlich der Erinnerungs- und Gedenkstätten für die Toten.
Gorizia und Nova Gorica sind zwei Städte, die sich einen gemeinsamen Platz teilen, aber das ist nicht das Einzige, was sie verbindet. Die Grenze zwischen Italien und dem ehemaligen Jugoslawien verlief zwischen diesen beiden Ortschaften und schuf eine Teilung, die das Leben ihrer Bewohner über Jahrzehnte hinweg tiefgreifend beeinflusste. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges begannen diese Städte, sich wieder anzunähern.
Ein Picknick im österreichisch-ungarischen Stil wurde zu einem Symbol des Versöhnungsprozesses, der half, den Kalten Krieg in der Region zu beenden. Dieses festliche und symbolische Ereignis stellte die Überwindung der von der Geopolitik auferlegten Trennungen dar und markierte den Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit und des Verständnisses zwischen den Gemeinschaften, die einst getrennt worden waren.




