Die Menschenrechtsbeobachtungsstelle (ODH) warf den chinesischen Behörden vor, Informationen über die Überschwemmungen, die in Tibet stattfanden, zu zensieren. Die Organisation zur Verteidigung der Menschenrechte vertritt die Ansicht, dass die Überlebenden der Überschwemmungen das "Recht auf Gehör" haben. Der ODH behauptet, dass die Behörden in Peking den freien Zugang zu Informationen über die Situation vor Ort verhindert haben.
Die Organisation enthüllte, dass die chinesischen Behörden Journalisten daran gehindert haben, Familienangehörige der Opfer der Überschwemmungen in Tibet zu kontaktieren. Diese Einschränkung der Arbeit der Medien erschwerte die Sammlung direkter Zeugenaussagen über die Auswirkungen der Überschwemmungen auf die lokalen Gemeinden.
Die Überschwemmungen in Tibet sollen Todesopfer und Vertriebene verursacht haben, aber die genauen Zahlen wurden aufgrund der Zugangsbeschränkungen in der Region nicht vollständig bestätigt. Der ODH betont, dass die von den chinesischen Behörden auferlegte Zensur die internationale Gemeinschaft daran hindert, das wahre Ausmaß der Tragödie und die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerungen kennenzulernen.



