Das Generalkommissariat von Ost-Jerusalem verurteilte, dass Israel ab diesem Schuljahr sein Bildungsprogramm in den palästinensischen Schulen dieses Stadtteils einführen wird. Die Entscheidung wurde heute angekündigt und stellt eine bedeutende Veränderung im Bildungssystem der Region dar.
Die palästinensischen Schulen in Ost-Jerusalem werden nun gezwungen, den israelischen Lehrplan zu übernehmen. Dieser Stadtteil wurde 1967 von der israelischen Armee besetzt und 1980 von Israel annektiert – eine Entscheidung, die von der Mehrheit der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wird.
Das Generalkommissariat von Ost-Jerusalem, die Einrichtung, die die palästinensischen Angelegenheiten in der besetzten Zone verwaltet, brachte durch die heute vorgebrachte Verurteilung ihren Widerstand gegen diese Maßnahme zum Ausdruck. Die Einführung des israelischen Bildungsprogramms markiert eine neue Phase in der Israelisierungspolitik in der Region.




