Wissenschaftler nutzten KI-Algorithmen, die auf über zwei Millionen seismische Aufzeichnungen und drei Jahrzehnte globaler Daten angewendet wurden, um die interne Struktur der Erde zu analysieren. Die Forschung enthüllte die Existenz von sechs neuen geologischen Zonen in einer Tiefe von fast 2.900 Kilometern, genau an der Grenze zwischen dem felsigen Erdmantel und dem flüssigen äußeren Erdkern des Planeten.
Die entdeckten Strukturen stellen einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis der internen Dynamik der Erde dar. Die in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Journal of Geophysical Research: Solid Earth" veröffentlichte Studie verändert drastisch das aktuelle Wissen über die thermische Konvektion und die geologischen Prozesse, die in den tiefsten Schichten des Planeten ablaufen.
Die Forscher sind der Ansicht, dass diese massiven Zonen mit der Evolution tektonischer Platten in Verbindung stehen könnten, die im Laufe von Millionen von Jahren verschwunden sind. Die Analyse dieser tiefen Strukturen könnte neue Hinweise auf die Prozesse liefern, die die Erde im Laufe ihrer geologischen Geschichte geformt haben.




