Im April 2023, weniger als vier Monate nach Amtsantritt, strich Luiz Inácio Lula da Silva die Correios von der Privatisierungsliste der vorherigen Regierung. Die Entscheidung basierte auf der Sichtweise der PT, dass das Unternehmen seine „soziale Funktion" erfüllen sollte.
Seitdem sind die Verluste des Staatsunternehmens exponentiell gewachsen. Im ersten Amtsjahr belief sich der Verlust auf 597 Millionen R$. Im folgenden Jahr sprang er auf 2,6 Milliarden R$. Im vergangenen Jahr erreichte er 8,5 Milliarden R$. Da die erste Jahreshälfte dieses Jahres mit 5,5 Milliarden R$ abgeschlossen wurde, wird erwartet, dass bis Dezember ein neuer Rekord aufgestellt wird.
Die Correios verzeichnen seit September 2022 kein positives Quartalsergebnis mehr. Die finanzielle Situation des Staatsunternehmens verschlechtert sich seit der Entscheidung, es unter staatlicher Kontrolle zu halten, kontinuierlich.
Darüber hinaus sieht der vom Präsidenten vorgelegte Haushaltsentwurf für 2027 einen Beitrag von 6 Milliarden R$ aus der Staatskasse an das Unternehmen vor. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass diese Entscheidung insgesamt einen steigenden Kostenfaktor für das Land darstellt.




