NOS wurde von Anacom mit einer Geldstrafe von 350.000 Euro belegt, weil das Unternehmen einseitig die Verträge von 821.641 Kunden geändert hatte, ohne diese vorher zu benachrichtigen. Die Änderung zielte darauf ab, obligatorische Werbung in automatischen TV-Aufnahmen einzuführen.
Die Entscheidung der Regulierungsbehörde vom 7. Juli besagt, dass NOS die Vertragsbedingungen von über 820.000 Kunden in „identischer und standardisierter Weise" geändert hat, ohne ihnen die Änderungen schriftlich mitzuteilen.
Diese Sanktion ähnelt der gegen Vodafone im Juli verhängten, die ebenfalls mit 350.000 Euro wegen identischer Praktiken bestraft wurde. Beide Unternehmen kündigten an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.
Anacom ist die Regulierungsbehörde, die für die Überwachung der elektronischen Kommunikation in Portugal zuständig ist, und hat diese Geldstrafe aufgrund von Beschwerden verhängt, die im Zusammenhang mit den nicht an die Verbraucher mitgeteilten Vertragsänderungen eingegangen waren.




