Die Gewerkschaft der Arbeiter der Altice-Gruppe in Portugal (STPT) forderte heute, dass das Unternehmen die Produktivitätsgewinne mit den Arbeitnehmern durch Lohnerhöhungen, Leistungsprämien und Formen der Treueentschädigung aufteilt. In einer Erklärung vertritt die Gewerkschaft die Ansicht, dass immer dann, wenn das Unternehmen seine Ergebnisse durch die Anstrengungen der Arbeitnehmer verbessert, diese von diesem Reichtum profitieren sollten.
Der STPT verurteilte ferner die Entfernung von Führungskräften aus dem Telekommunikationskonzern und forderte ein Ende der vorzeitigen Austritte erfahrener Arbeitnehmer. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass ältere Arbeitnehmer nicht unter dem Vorwand des technologischen Wandels oder des Wettbewerbsdrucks "hinausgedrängt" werden dürfen.
Trotz der Einschätzung, dass der Telekommunikationssektor einer der Pfeiler der portugiesischen Wirtschaft ist, weist die Gewerkschaft darauf hin, dass die Gehälter bei Altice Portugal und seinen Tochtergesellschaften im Vergleich zu den entwickelteren europäischen Ländern weiterhin relativ niedrig sind. Der STPT schlägt eine auf beruflicher Aufwertung fokussierte Strategie durch kontinuierliche Bildung in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit und digitaler Transformation vor, sowie die Schaffung transparenter Berufskarrieren mit objektiven, auf Verdienst basierenden Kriterien.
Die Gewerkschaft vertritt die Ansicht, dass die Gehaltsverhandlungen auf konkreten wirtschaftlichen Indikatoren wie Inflation und finanzieller Leistung der Unternehmen basieren müssen. Der STPT erkennt an, dass es nicht nachhaltig ist, Erhöhungen zu fordern, die von der wirtschaftlichen Realität des Unternehmens abgekoppelt sind, betont jedoch, dass technologische Innovation und Modernisierung die Rechte und die Aufwertung der Arbeitnehmer nicht gefährden dürfen.




