Die Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) und die Embrapii (Brasilianisches Unternehmen für Forschung und industrielle Innovation) kündigten am Montag (31.) die Gründung des Embrapii-Kompetenzzentrums für RNA-Therapien und Impfstoffe an, das im BH-TEC in Belo Horizonte angesiedelt sein wird. Das Projekt verfügt über eine Investition von 60 Millionen Real über die nächsten vier Jahre und wird sich auf die Entwicklung neuer Anwendungen der RNA-Technologie im Gesundheitsbereich konzentrieren.
Die RNA-Technologie, die für die Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe entscheidend war, wird das zentrale Forschungsobjekt des neuen Zentrums sein. Zu den ersten Studien gehört die Entwicklung eines RNA-Impfstoffes, der nach Angaben der Verantwortlichen des Zentrums eine weltweit noch einzigartige Technologie darstellt.
Neben der Impfstoffproduktion wird die Einrichtung auch die Verwendung von RNA in Krebstherapien und anderen Krankheiten erforschen. Die Leitung des Zentrums liegt bei Santuza Teixeira, Professorin an der UFMG, die erklärte, dass kürzlich positive Ergebnisse klinischer Studien der Phase 3 eines RNA-Impfstoffes veröffentlicht wurden.




