Mit 31 Jahren wurde Justus Kelley, die Vertreterin von Virginia, zur ersten Mutter gekrönt, die Miss Universe USA gewinnt. Der Sieg wurde nach einer Änderung der Wettbewerbsregeln erreicht, die seit 2023 die Teilnahme von verheirateten Frauen und Müttern erlaubt. Der Schönheitswettbewerb durchlebt einen Moment der Transformation in Bezug auf die Regeln, die jahrzehntelang definiert haben, wer die Schärpe und die Krone tragen durfte.
Die Teilnahme von Müttern ist in der Geschichte der amerikanischen Schönheitswettbewerbe nicht völlig neu. Im Jahr 1957 wurde Leona Gage gekrönt, aber später disqualifiziert, nachdem die Organisatoren herausfanden, dass sie verheiratet war und Kinder hatte. Fast sieben Jahrzehnte später erringt Kelley den Titel unter völlig anderen Regeln.
Der Sieg von Kelley stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Schönheitswettbewerbe dar und signalisiert einen Paradigmenwechsel, der die Inklusion von Kandidatinnen erweitert, die zuvor vom Wettbewerb ausgeschlossen worden wären. Der Wettbewerb Miss Universe USA hat mit dieser Regeländerung eine Öffnung demonstriert, um vielfältigere soziale Realitäten unter seinen Teilnehmerinnen widerzuspiegeln.




