Die Nationale Wahlkommission von Guinea-Bissau gab eine Beteiligung von 50% bei den Wahlen bekannt und erklärte den „Ja-Sieg" bei der Verfassungsänderung des Landes. Die offiziellen Ergebnisse zeigen, dass der Vorschlag zur Verfassungsrevision von der Mehrheit der Wähler, die am Referendum teilgenommen haben, angenommen wurde.
Die guineensische Opposition betrachtet das Referendum jedoch als „totales Versagen". Die Oppositionsparteien verweisen auf eine maximale Beteiligung der Bevölkerung von 10%, was die von der Nationalen Wahlkommission angekündigten Zahlen direkt widerspricht.
Es besteht somit eine große Diskrepanz zwischen den offiziellen Daten und den Schätzungen der Opposition hinsichtlich der Beteiligungsrate am Verfassungsreferendum. Dieser Unterschied in der Interpretation der Ergebnisse markiert eine starke Kontestation seitens der Oppositionskräfte am demokratischen Prozess.




