Die PSP verhaftete seit der Auflösung des SEF, die im Oktober 2022 erfolgte, fast 700 Personen an den portugiesischen Flughäfen. Die Übertragung der Befugnisse des ehemaligen SEF an die PSP, die PSP und den Ausländer- und Asyldienst führte zur Notwendigkeit einer Reorganisation der Grenzkontrollbehörden.
Von den fast 700 Verhafteten wurden mehr als 400 Passagiere wegen der Vorlage gefälschter Dokumente oder wegen nationaler oder internationaler Haftbefehle verhaftet. Diese Zahlen belegen die von der PSP an den Ein- und Ausreisepunkten des Landes ausgeübte Migrationskontrolltätigkeit.
Die Auflösung des SEF war umstritten und löste eine Debatte über die Angemessenheit der Grenzkontrollmechanismen in Portugal aus. Die Integration dieser Aufgaben in die PSP stellte eine erhebliche Veränderung in der Struktur des für die Überwachung und das Management der Migrationsströme zuständigen Staatsapparats dar.




