Nepalesische Rettungsteams führen kontrollierte Sprengungen an Hängen in der Nähe des Wasserkraftwerks Trishuli-3A im Bezirk Rasuwa durch, wo sie annehmen, dass 933 Personen seit der Flutwelle, die das Land vor einer Woche heimsuchte, in Tunneln eingeschlossen sind. Die Zahl der Toten in Nepal ist auf 919 gestiegen, mit insgesamt 4.790 Vermissten.
Die Rettungsarbeiten in den Tunneln sind äußerst komplex und werden von spezialisierten Fachkräften aus China, Südkorea und Indien unterstützt, zusätzlich zu nepalesischen Polizei- und Militäreinheiten. Ein Team konnte einen ausreichend breiten Eingang schaffen, um die Suche nach Überlebenden in den Tunneln des Kraftwerks aufzunehmen.
Das Zeitfenster für die Bergung von Überlebenden schwindet mit jedem Tag, während die Aussicht auf Regenfälle in Tibet das Risiko einer Anhebung des Flusswasserstands erhöht, was die Rettungseinsätze weiter erschweren und die Schäden vergrößern könnte.




