Eine 18-jährige junge Frau wurde vom Manager einer Bar in Bangkok, Thailand, bestraft, nachdem sie behauptet hatte, kein Geld zu haben, um eine Rechnung von etwa 9.400 R$ zu bezahlen. Die junge Frau soll einen gefälschten Ausweis verwendet haben, um in das Lokal zu gelangen, und mehrere teure Getränke bestellt haben. Als die Rechnung kam, sagte sie, dass sie nicht bezahlen könne. Der Vorfall ereignete sich am 25. August.
Statt die Polizei zu rufen, ließ der Manager die junge Frau einen sogenannten „Haarkaufvertrag" unterzeichnen, in dem sie zustimmte, ihr Haar zu verkaufen, um die Schulden zu begleichen. Der Manager rasierte ihr dann den Kopf. Die Bestrafung wurde gefilmt und verbreitete sich in den sozialen Medien Thailands.
Chalida Phalamat, Gründerin der Pen Nueng-Stiftung, kritisierte die Aktion der Bar und erklärte, dass das Lokal „zu weit gegangen" sei und dass der Manager „aus Wut und Impulsivität gehandelt" habe. Sie argumentierte, dass ein unter solchem Druck unterzeichneter Vertrag ungültig ist und dass das Abscheren von jemandes Kopf gegen deren Willen eine Straftat darstellen kann.




