Anwohner von Botafogo, einem Viertel in der Südzone von Rio de Janeiro, leiden unter schweren Verkehrsproblemen zu den Stoßzeiten. Laut Aussagen von Einwohnern kann das Durchqueren des Viertels während des Schulausgangs, auf stark befahrenen Straßen oder auf dem Weg nach Hause nach der Arbeit kurze Strecken in langes Warten verwandeln. Die Situation wird durch den Stau verschärft, der sich über mehrere Punkte des Viertels erstreckt.
Die Wahrnehmung der Anwohner bezüglich des Problems wurde durch eine vom GLOBO durchgeführte Umfrage bestätigt, bei der der Verkehr als Hauptproblem des Viertels gewählt wurde, mit 44,12% der Stimmen. Der Wert war mehr als doppelt so hoch wie der des Zweitplatzierten, Diebstähle und Überfälle auf Straßen und in Geschäften, der 21,50% der Stimmen erhielt. Weitere genannte Probleme waren obdachlose Menschen (16,75%), illegale Nutzung von Gehwegen (6,20%), Lärm von Bars und Restaurants (5,07%), mangelnde öffentliche Beleuchtung (3,30%) und Grünflächen (3,06%).
Um der Situation zu begegnen, schlugen Anwohner und von der Publikation befragte Experten zwei Hauptmaßnahmen vor: die Priorisierung des öffentlichen Nahverkehrs und die Reduzierung der Parkplatzanzahl in der Region. Die Vorschläge zielen darauf ab, den Fahrzeugfluss zu verbessern und die Nutzung effizienterer Verkehrsmittel zu fördern, wodurch die Anzahl der Autos in den Straßen von Botafogo verringert werden soll.




