Zwei Studentinnen aus Lissabon, Adriana Batista und Filipa Hilário, haben den Raquel-Seruca-Preis bei der Nationalen Wissenschaftsmesse gewonnen und sich damit ein Praktikum am Institut für Forschung und Innovation in Gesundheit (i3S) der Universität Porto gesichert. Das Projekt, das ihnen den Preis einbrachte, war die Entwicklung eines Biosensors zur Erkennung von α-Synuklein, einem Biomarker, der mit der Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht wird. Filipa interessierte sich für den Gesundheitsbereich, während Adriana sich auf Technologie und Informatik konzentrierte, und beide arbeiteten wochenlang in einem Labor in Coimbra, bevor sie ihre Ergebnisse präsentierten.
Während des Praktikums am i3S lernten die jungen Frauen die Auswirkungen der Alterung auf das Gehirn und die Bedeutung von Biosensoren für frühzeitige Diagnosen kennen. Die Forscher des Instituts hoben die Hingabe, Neugier und das Engagement der Schülerinnen bei den täglichen Aktivitäten des Labors hervor. Adriana kommentierte, dass sie gelernt habe, dass unerwartete Ergebnisse keinen Fehler darstellen, sondern Teil des wissenschaftlichen Prozesses sind.
Die Erfahrung ermöglichte es Adriana und Filipa zu verstehen, dass die Gesundheitsforschung multidisziplinär ist und Fachleute verschiedener Ausbildungen wie biomedizinische Ingenieure und Informatiker einbezieht. Teresa Summavielle, stellvertretende Direktorin des i3S, betonte, dass das Ziel des Praktikums darin besteht, die Wissenschaft näher an die Gesellschaft heranzubringen und wissenschaftliche Neugier von Jugend an zu fördern. Für die Studentinnen veränderte diese Erfahrung die Sicht auf die Wissenschaft und enthüllte neue Möglichkeiten für ihren akademischen und beruflichen Werdegang.




