Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bekräftigt seine Absicht, die gesamte Gesetzgebung einzuhalten, und zeigt sich nur offen für eine "technische Vorverlegung" in Bezug auf den Termin der Parlamentswahlen. Diese Position ergibt sich nach der Ablehnung der Möglichkeit des sogenannten "Super-Wahlsonntags", das heißt, die Parlamentswahlen nicht mit den für Mai geplanten Kommunal- und Regionalwahlen zusammenfallen zu lassen.
Während eines Interviews bei Cadena Ser vermied Sánchez, weitere Hinweise auf seine Absichten bezüglich des Wahlkalenders zu geben. Er sprach sich jedoch gegen die Argumente einiger Stimmen innerhalb seiner Partei aus, die der Meinung sind, dass es für die PSOE günstiger wäre, bei den Kommunal- und Regionalwahlen nach den Parlamentswahlen zur Abstimmung zu gehen.
Der Regierungschef erinnerte daran, dass die PSOE bei den letzten Parlamentswahlen bessere Ergebnisse erzielte als bei den Regionalwahlen, und widerlegte damit die These, dass es vorzuziehen wäre, die Parlamentswahlen zuerst abzuhalten. Diese Erklärung wurde als Signal interpretiert, dass Sánchez nicht beabsichtigt, die Parlamentswahlen über das Notwendige hinaus vorzuverlegen.




