Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kritisierte Israel und die Vereinigten Staaten scharf wegen der Migrationskrise, die zum massiven Zustrom von Migranten in Ceuta führte, einer spanischen Stadt im Norden Afrikas. Sánchez argumentierte, dass die Politik dieser Länder in der Region zur Destabilisierung der Situation beigetragen und die Migrationsströme angeheizt habe.
Im völligen Gegensatz dazu sprach der spanische Ministerpräsident Marokko vollständig von jeder Verantwortung für die Ereignisse frei. Der Ministerpräsident erklärte, dass es keine Informationen der spanischen Sicherheitskräfte gebe, die eine Schuldzuweisung an die marokkanische Regierung für das Geschehene erlauben würden.
Die Krise brach aus, als Tausende von Migranten, viele davon unbegleitete Minderjährige, in einer massiven Welle die Grenze nach Ceuta überquerten. Die Situation überforderte die örtlichen Behörden und schuf einen humanitären Notstand in der spanischen Exklave.
Die diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und Marokko verschärften sich nach dem Vorfall, wobei die spanische Regierung versuchte zu demonstrieren, dass die Verantwortung bei Akteuren liegt, die außerhalb des bilateralen Konflikts zwischen den beiden Ländern stehen.




