Der Bloco de Esquerda kritisierte das Handeln der Gemeinde Santa Cruz im Bereich des Wohnungswesens heftig und vertrat die Ansicht, dass die Kommunale Wohnungscharta, die sich derzeit in öffentlicher Anhörung befindet, nicht auf die wesentlichen Wohnungsprobleme der Region eingeht. Die Partei ist der Meinung, dass dieses Dokument allein nicht ausreicht, um die Wohnungskrise in der Gemeinde zu lösen.
Der BE warf der Stadtverwaltung von Santa Cruz vor, die öffentliche Reaktion auf den Wohnungsbedarf der Bevölkerung erheblich verzögert zu haben. Diese Verzögerung bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen wird von der Partei als schweres Versäumnis in der kommunalen Verwaltung angesehen, das vielen Bürgern den Zugang zu angemessenem Wohnraum verwehrt hat.
Der Partei zufolge hat die Gemeinde über 60 Millionen Euro verloren, die durch das Regierungsprogramm 1.º Direito hätten mobilisiert werden können. Dieses Regierungsprogramm war genau dafür vorgesehen, Gemeinden beim Bau und bei der Sanierung von Wohnungen für Familien in prekären Verhältnissen zu unterstützen, und der BE vertritt die Auffassung, dass Santa Cruz diese Finanzierungsmöglichkeit nicht zu nutzen wusste.



