Das Abschmelzen in der Arktis erhöht die Wolkenbildung in der Region und könnte große Auswirkungen auf das globale Klima haben. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus einem kürzlich in der Zeitschrift Nature Geoscience veröffentlichten Artikel.
Die Untersuchung wurde von der University of Birmingham im Vereinigten Königreich geleitet. Die Studie zeigte, dass die Kombination von Jod, Schwefel und organischen Verbindungen, die durch natürliche Prozesse in die Atmosphäre emittiert werden, mehr Partikel erzeugt, die zur Wolkenbildung fähig sind.
Dieses Phänomen hängt mit der Zunahme des Abschmelzens zusammen, das Substanzen in die Atmosphäre freisetzt, die zuvor eingefroren oder im Eis eingeschlossen waren.



