Portugal besitzt sechs Business Schools, die weltweit im Bereich Finanzwesen anerkannt sind und laut dem Financial Times Masters in Finance Ranking 2026 zu den 70 besten Masterstudiengängen der Welt gehören. Die Nova SBE führt das portugiesische Ranking an und belegt den 8. Platz weltweit, mit einem Studienbeitrag von 13.250 Euro. Drei Jahre nach Abschluss des Studiengangs verdienen die Absolventen dieser Institution durchschnittlich 150.126 Dollar (138.000 Euro), was einer Rendite von mehr als dem Zehnfachen der getätigten Investition entspricht. Die Católica-Lisbon erhebt den höchsten Studienbeitrag von 20.000 Euro, garantiert jedoch über 100.000 Dollar durchschnittliche Vergütung.
Von den sechs portugiesischen Schulen, die im Ranking aufgeführt sind, bietet keine weniger als 50.000 Dollar (43.300 Euro) durchschnittliche Jahresvergütung. Das ISEG garantiert nahezu 84.000 Dollar jährlich, während die FEP der Universität Porto, die nur 1.500 Euro Studienbeitrag für alle Studierenden erhebt, eine Vergütung von 56.452 Dollar aufweist. Die Hälfte der Schulen erhebt etwa achttausend Euro für Studierende aus dem Inland und der Europäischen Union.
Der Artikel hebt die Ironie Portugals hervor, das dreimal in 50 Jahren (1977, 1983 und 2011) in den Bankrott schlitterte und in Sachen Finanzkompetenz am Ende Europas liegt, aber gleichzeitig eine weltweite Macht im Bereich Finanzwesen-Ausbildung ist. Das Land mit nur 11,4 Millionen Einwohnern




