Der Minister für Wirtschaft und territoriale Kohäsion, Manuel Castro Almeida, vertrat die Ansicht, dass Portugal sich daran gewöhnen muss, ohne EU-Gelder zu leben und öffentliche Investitionen aus eigenen Ressourcen zu finanzieren, zu einem Zeitpunkt, an dem der Aufbau- und Resilienzplan zu Ende geht. Auf einer Pressekonferenz betrachtete der Minister, dass diese geringere Abhängigkeit von Brüssel einen Fortschritt darstellt und dass das Land sich darauf vorbereiten muss, einen größeren Anteil des Staatshaushalts für öffentliche Investitionen aufzuwenden, insbesondere weil die Gelder der Europäischen Kommission in den kommenden Jahren erheblich zurückgehen werden.
Castro Almeida lobte den PRR überschwänglich und bezeichnete ihn als das größte Projekt der öffentlichen Verwaltung aller Zeiten. Das Programm, dessen Budget nach Umprogrammierungen letztendlich 22,2 Milliarden Euro erreichte, wurde vollständig umgesetzt, wobei 101% des Betrags vertraglich vereinbart wurden, um 100% Ausführung zu gewährleisten. Der Minister argumentierte, dass der Überschuss von 1% der vollständigen Umsetzung des Budgets dient und zeigt, dass es nicht an Ambition fehlt, sondern eher mehr vorhanden ist.
Was die Bauarbeiten betrifft, die aus dem Plan gestrichen werden, erklärte der Minister, dass es sich um Projekte handelt, die physisch nicht innerhalb der Frist umsetzbar waren und die vom PT2030 finanziert werden. Diese Bauarbeiten werden in die regionalen operationellen Programme überführt, wo die Verfügbarkeit bewertet werden muss, um diese Transition zu ermöglichen, während die Betriebskosten nach der Fertigstellung von den jeweiligen Ministerien getragen werden.
Der IFIC (Finanzierungsinstrument für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit) wurde ebenfalls als hervorragende Innovation des PRR hervorgehoben, da er die Wettbewer




